Thailändischer Papayasalat

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Frisch, knackig, scharf-säuerlich und gleichzeitig angenehm herzhaft: Thailändischer Papayasalat, auch Som Tam genannt, bringt genau diese lebendige Balance auf den Teller. Die feinen Streifen grüner Papaya nehmen das Dressing wunderbar auf, während Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüsse für den typischen Geschmack sorgen.

Dieses Rezept passt perfekt als leichte Vorspeise, als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch oder als aromatischer Salat für warme Tage. Besonders schön ist die Mischung aus saftigen Tomaten, knackigen Bohnen, gerösteten Erdnüssen und dem intensiven Dressing, das jeden Bissen frisch und würzig macht.


Was macht Thailändischen Papayasalat so besonders?

Das Besondere an Thailändischem Papayasalat ist die Kombination aus vier Geschmacksrichtungen: sauer, scharf, salzig und leicht süß. Grüne Papaya ist unreif, fest und eher neutral im Geschmack, deshalb eignet sie sich ideal als knackige Basis. Erst durch das Dressing aus Limettensaft, Fischsauce, Palmzucker, Knoblauch und Chili entsteht der unverwechselbare Som-Tam-Charakter.

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Zutaten für Thailändischer Papayasalat

Grüne Papaya ist die wichtigste Grundlage des Salats. Sie wird in feine Streifen geschnitten und sorgt für die typische knackige, frische Struktur.

Karotte bringt Farbe, leichte Süße und zusätzliche Frische in den Salat, ohne den Papayageschmack zu überdecken.

Kirschtomaten machen den Salat saftiger und geben eine fruchtige Säure, die gut mit Limette und Chili harmoniert.

Schlangenbohnen oder grüne Bohnen liefern Biss und eine herbe, frische Note. Sie werden nur leicht angedrückt, damit sie das Dressing aufnehmen.

Knoblauch bildet zusammen mit Chili die aromatische Basis des Dressings und bringt Würze in jeden Bissen.

Rote Chilischoten sorgen für die typische Schärfe. Die Menge lässt sich je nach Geschmack anpassen.

Limettensaft ist entscheidend für die frische Säure und macht das Dressing lebendig.

Fischsauce gibt dem Salat seine salzige, herzhafte Tiefe. Sie ist ein zentraler Bestandteil vieler thailändischer Gerichte.

Palmzucker rundet Säure, Salz und Schärfe ab. Er löst sich im Dressing und sorgt für eine ausgewogene Süße.

Geröstete Erdnüsse bringen nussiges Aroma und Crunch. Ein Teil kommt in den Salat, der Rest wird kurz vor dem Servieren darübergestreut.

Frischer Koriander ergänzt den Salat mit kräuteriger Frische und passt sehr gut zu Limette und Chili.


So bereitest du Thailändischen Papayasalat zu

Schritt 1: Papaya vorbereiten

Schäle die grüne Papaya, halbiere sie und entferne die Kerne. Schneide das Fruchtfleisch mit einem Julienneschneider, Sparschäler oder scharfen Messer in sehr feine Streifen. Lege die Streifen kurz in kaltes Wasser, damit sie besonders knackig bleiben, und lasse sie anschließend gut abtropfen.

Schritt 2: Gemüse schneiden

Schneide die Karotte ebenfalls in feine Streifen. Halbiere die Kirschtomaten und schneide die Bohnen in etwa 3 bis 4 cm lange Stücke. Die Bohnen dürfen roh bleiben, sollten aber später leicht angedrückt werden, damit sie das Dressing besser aufnehmen.

Schritt 3: Würzpaste herstellen

Gib Knoblauch und Chilischoten in einen großen Mörser und zerstoße sie grob. Sie sollen nicht zu einer glatten Paste werden, sondern ihr Aroma freigeben. Wer keinen Mörser hat, hackt Knoblauch und Chili sehr fein und mischt sie in einer großen Schüssel mit dem Dressing.

Schritt 4: Dressing anrühren

Füge Palmzucker, Limettensaft und Fischsauce zur Chili-Knoblauch-Mischung hinzu. Rühre oder mörsere alles vorsichtig, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Dressing sollte kräftig schmecken: sauer, salzig, scharf und leicht süß.

Schritt 5: Bohnen und Tomaten einarbeiten

Gib die Bohnenstücke und die Kirschtomaten in den Mörser oder in die Schüssel. Drücke sie nur leicht an, damit Saft austritt und sich mit dem Dressing verbindet. Die Tomaten sollten nicht komplett zerdrückt werden.

Schritt 6: Papaya und Karotte mischen

Füge Papaya- und Karottenstreifen hinzu. Vermenge alles gründlich mit zwei Löffeln oder mit Mörser und Löffel, bis das Dressing die Streifen gleichmäßig überzieht. Arbeite dabei vorsichtig, damit der Salat locker bleibt.

Schritt 7: Erdnüsse und Kräuter ergänzen

Mische einen Teil der gerösteten Erdnüsse und den gehackten Koriander unter den Salat. Probiere ihn und passe nach Bedarf mit etwas mehr Limettensaft, Fischsauce oder Zucker an.

Schritt 8: Frisch servieren

Richte den Papayasalat auf einer Platte oder in flachen Schalen an. Streue die restlichen Erdnüsse darüber und serviere ihn sofort, solange er frisch, knackig und aromatisch ist.


Servieren und Aufbewahren

Thailändischer Papayasalat schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung, weil die Papayastreifen dann noch besonders knackig sind. Serviere ihn als Vorspeise, als Beilage zu gegrilltem Hähnchen, Garnelen, Fisch oder Tofu oder zusammen mit Klebreis für ein leichtes thailändisch inspiriertes Essen.

Falls Reste bleiben, bewahre sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Der Salat hält sich etwa 1 Tag, wird aber mit der Zeit weicher, da Salz und Limettensaft Flüssigkeit aus dem Gemüse ziehen. Für mehr Frische kannst du vor dem Servieren noch etwas Limettensaft und frisch gehackte Erdnüsse hinzufügen.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich reife Papaya statt grüner Papaya verwenden?

Reife Papaya ist weich und süß, deshalb eignet sie sich nicht für den klassischen Thailändischen Papayasalat. Für die typische knackige Struktur brauchst du unreife grüne Papaya. Wenn du keine findest, kannst du ersatzweise Kohlrabi, Gurke oder Zucchini in feinen Streifen verwenden, auch wenn der Geschmack dann etwas anders wird.

Wie scharf ist Thailändischer Papayasalat?

Traditionell ist der Salat recht scharf. Für eine mildere Variante verwende nur eine Chilischote und entferne die Kerne. Wer es kräftig mag, nimmt zwei bis drei Chilischoten oder ergänzt etwas gehackte Thai-Chili.

Kann ich den Salat vegetarisch zubereiten?

Ja, ersetze die Fischsauce durch helle Sojasauce oder eine vegetarische Fischsaucen-Alternative. Der Geschmack wird etwas weniger fischig und umami-intensiv, bleibt aber würzig und frisch.

Muss ich einen Mörser verwenden?

Ein Mörser ist ideal, weil Knoblauch, Chili, Tomaten und Bohnen leicht angedrückt werden und sich die Aromen besser verbinden. Ohne Mörser kannst du alles fein hacken, das Dressing in einer Schüssel anrühren und den Salat mit den Händen oder zwei Löffeln gründlich vermengen.

Kann ich Thailändischen Papayasalat vorbereiten?

Du kannst Papaya, Karotte, Bohnen und Dressing getrennt vorbereiten. Mische alles erst kurz vor dem Servieren, damit der Salat frisch und knackig bleibt. Die Erdnüsse kommen am besten ganz zum Schluss dazu.

Welche Erdnüsse passen am besten?

Ungesalzene, geröstete Erdnüsse sind ideal. Sie bringen nussiges Aroma, ohne das Dressing zu salzig zu machen. Wenn du nur gesalzene Erdnüsse hast, reduziere die Fischsauce leicht.


Mehr Salat-Ideen mit asiatischem Twist gefällig?

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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du mehr Chili verwendet, die Fischsauce ersetzt oder zusätzliche Kräuter hinzugefügt?

Ich freue mich immer zu hören, wie andere dieses Rezept an ihren Geschmack anpassen. Fragen sind ebenfalls willkommen – lass uns gemeinsam frischer, würziger und mit noch mehr Freude kochen.


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Thailändischer Papayasalat


  • Author: Emily Carter
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 4 Portionen

Description

Thailändischer Papayasalat ist ein knackiger, frischer Salat aus grüner Papaya, Karotte, Tomaten, Bohnen, Chili, Limette, Fischsauce und gerösteten Erdnüssen. Er schmeckt würzig, säuerlich, leicht süß und angenehm scharf – perfekt als Vorspeise, Beilage oder leichtes Sommergericht.


Ingredients

500 g grüne Papaya, geschält und in feine Streifen geschnitten

100 g Karotte, in feine Streifen geschnitten

150 g Kirschtomaten, halbiert

80 g Schlangenbohnen oder grüne Bohnen, in 3 bis 4 cm lange Stücke geschnitten

2 Knoblauchzehen

1 bis 2 rote Chilischoten

3 EL Limettensaft

2 EL Fischsauce

1 EL Palmzucker oder brauner Zucker

40 g geröstete Erdnüsse, grob gehackt

10 g frischer Koriander, grob gehackt


Instructions

1. Grüne Papaya schälen, entkernen, in feine Streifen schneiden und kurz in kaltes Wasser legen, damit sie knackig bleibt.

2. Karotte in feine Streifen schneiden, Tomaten halbieren und Bohnen in kurze Stücke schneiden.

3. Knoblauch und Chili in einem Mörser grob zerstoßen.

4. Limettensaft, Fischsauce und Palmzucker dazugeben und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

5. Bohnen und Tomaten hinzufügen und leicht andrücken, damit sie Aroma aufnehmen.

6. Papaya- und Karottenstreifen dazugeben und alles gründlich mit dem Dressing vermengen.

7. Einen Teil der Erdnüsse und den Koriander unterheben.

8. Abschmecken, mit den restlichen Erdnüssen bestreuen und sofort servieren.

Notes

Für besonders knackigen Papayasalat die Papayastreifen nach dem Schneiden 5 bis 10 Minuten in eiskaltes Wasser legen und vor dem Mischen sehr gut abtropfen lassen.

  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 0 Minuten
  • Category: Salat
  • Method: Ohne Kochen
  • Cuisine: Thailändisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 145 kcal
  • Sugar: 10 g
  • Sodium: 720 mg
  • Fat: 7 g
  • Saturated Fat: 1 g
  • Unsaturated Fat: 6 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 18 g
  • Fiber: 4 g
  • Protein: 5 g
  • Cholesterol: 0 mg

Keywords: Thailändischer Papayasalat, Som Tam, grüner Papayasalat, Thai Salat, asiatischer Salat

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