Diese Zimt-Apfel-Plätzchen bringen alles zusammen, was an gemütlichem Backen so schön ist: ein weicher, leicht karamelliger Plätzchenteig, eine warme Apfelfüllung mit Zimt und ein Hauch grobes Salz, der die Süße wunderbar ausbalanciert. Sie sehen aus wie kleine Apfelkuchen im Plätzchenformat und passen perfekt zu Kaffee, Tee oder einem herbstlichen Dessertteller.
Besonders reizvoll ist der Kontrast aus mürbem Rand und saftiger Mitte. Die Äpfel werden vorher kurz mit Butter, Zucker und Zimt angeschmort, damit sie beim Backen aromatisch bleiben und nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. So entstehen Plätzchen, die nach Apfelstrudel, Karamell und Zimt duften, aber viel schneller servierbereit sind.
Welche Apfelsorte passt am besten zu Zimt-Apfel-Plätzchen?
Für Zimt-Apfel-Plätzchen eignen sich feste, leicht säuerliche Äpfel besonders gut, zum Beispiel Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten beim kurzen Anschmoren und Backen etwas Biss und bringen eine angenehme Frische in die süße Füllung. Sehr mehlige Äpfel werden schneller musig und können die Mitte der Plätzchen zu weich machen.

Zutaten für Zimt-Apfel-Plätzchen
Äpfel geben der Füllung ihre saftige, fruchtige Mitte und sorgen für den typischen Apfelkuchen-Geschmack im kleinen Format.
Butter macht sowohl den Teig als auch die Apfelfüllung rund, zart und aromatisch.
Brauner Zucker bringt karamellige Tiefe in den Teig und unterstützt die goldbraune Farbe beim Backen.
Zucker sorgt für Süße und hilft dabei, dass die Plätzchen außen leicht knusprig werden.
Ei bindet den Teig und gibt ihm Stabilität, damit die Plätzchen beim Formen und Backen nicht zerfallen.
Vanilleextrakt hebt die Süße der Äpfel hervor und macht das Aroma weicher.
Weizenmehl bildet die Grundlage des Plätzchenteigs und sorgt für die richtige Formbarkeit.
Backpulver lockert den Teig leicht auf, ohne dass die Plätzchen kuchenartig werden.
Zimt ist das zentrale Gewürz und verbindet Äpfel, Zucker und Butter zu einem warmen, vertrauten Geschmack.
Muskatnuss ergänzt den Zimt dezent und gibt der Füllung mehr Tiefe.
Salz balanciert die Süße aus und lässt die Aromen klarer wirken.
Speisestärke bindet den Apfelsaft in der Füllung, damit die Mitte glänzend und nicht wässrig wird.
Zitronensaft hält die Apfelstücke frisch im Geschmack und verhindert eine zu schwere Süße.
Grobes Meersalz ist optional, setzt aber einen feinen Kontrast zu Karamell, Zimt und Apfel.
So bereitest du Zimt-Apfel-Plätzchen zu
Schritt 1: Apfelfüllung vorbereiten
Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Je kleiner die Würfel sind, desto besser lassen sie sich später in die Mulden der Plätzchen setzen. Erhitze Butter in einer kleinen Pfanne, gib die Apfelstücke dazu und rühre braunen Zucker, Zimt, Muskatnuss, Zitronensaft und eine Prise Salz unter.
Schritt 2: Füllung eindicken lassen
Lass die Apfelmischung bei mittlerer Hitze einige Minuten köcheln, bis die Stücke weicher werden, aber noch Form behalten. Verrühre Speisestärke mit wenig Wasser und gib sie zur Pfanne. Rühre weiter, bis die Flüssigkeit leicht bindet und die Apfelstücke glänzend überzieht. Nimm die Pfanne vom Herd und lasse die Füllung vollständig abkühlen.
Schritt 3: Plätzchenteig anrühren
Schlage weiche Butter, braunen Zucker und Zucker cremig auf, bis die Masse heller und luftiger wirkt. Gib das Ei und Vanilleextrakt dazu und rühre alles glatt. Vermische in einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz, bevor du die trockenen Zutaten kurz unter die Buttermasse arbeitest. Rühre nur so lange, bis ein weicher Teig entsteht.
Schritt 4: Teig kühlen
Decke den Teig ab und stelle ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch wird er fester, lässt sich leichter formen und läuft beim Backen weniger auseinander. Währenddessen kannst du den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Schritt 5: Plätzchen formen
Portioniere den gekühlten Teig in gleich große Kugeln und setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Drücke mit dem Daumen oder einem kleinen Löffelstiel eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Ränder dürfen ruhig rustikal aussehen, denn genau das gibt den Zimt-Apfel-Plätzchen ihren kleinen Galette-Charme.
Schritt 6: Mit Apfelfüllung füllen
Gib jeweils einen kleinen Löffel der abgekühlten Apfelfüllung in die Mulde. Achte darauf, nicht zu viel Flüssigkeit mitzunehmen, damit die Plätzchen stabil bleiben. Drücke die Füllung leicht an, ohne den Teigrand zu zerquetschen.
Schritt 7: Backen und fertigstellen
Backe die Plätzchen etwa 11 bis 13 Minuten, bis die Ränder leicht gebräunt sind und die Füllung blubbert. Lass sie anschließend 10 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzt. Bestreue sie nach Wunsch mit etwas grobem Meersalz, solange die Füllung noch leicht warm ist.
Servieren und Aufbewahren
Zimt-Apfel-Plätzchen schmecken leicht warm besonders gut, weil die Füllung dann weich, duftend und fast wie kleine Apfelkuchen wirkt. Serviere sie pur, mit etwas Puderzucker oder als Dessert mit einer Kugel Vanilleeis. Für eine Kaffeetafel passen sie hervorragend zu kräftigem Filterkaffee, Chai-Tee oder heißem Apfelsaft.
Zum Aufbewahren sollten die Plätzchen vollständig ausgekühlt sein. Lege sie in eine luftdichte Dose und trenne die Lagen mit Backpapier, damit die Füllung nicht klebt. Bei Zimmertemperatur bleiben sie etwa 2 Tage gut, im Kühlschrank bis zu 4 Tage. Vor dem Servieren kannst du sie kurz bei 120 °C im Ofen erwärmen, damit der Teigrand wieder zarter wird und die Apfelfüllung ihr Aroma entfaltet.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Zimt-Apfel-Plätzchen vorbereiten?
Ja, du kannst den Teig einen Tag vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Auch die Apfelfüllung lässt sich vorbereiten. Wichtig ist nur, dass beides vor dem Formen gut gekühlt ist, damit die Plätzchen ihre Form behalten.
Kann ich Apfelmus statt Apfelstücken verwenden?
Apfelmus ist für dieses Rezept weniger geeignet, weil es zu viel Feuchtigkeit enthält und die Mitte der Plätzchen schnell weich macht. Kleine Apfelwürfel sorgen für die bessere Textur und sehen nach dem Backen schöner aus.
Warum laufen meine Plätzchen auseinander?
Meist liegt es daran, dass der Teig zu warm war oder die Butter zu weich wurde. Kühle den Teig vor dem Formen gründlich und stelle das geformte Blech bei Bedarf noch einmal 10 Minuten kalt, bevor es in den Ofen kommt.
Kann ich die Plätzchen einfrieren?
Die gebackenen Plätzchen lassen sich einfrieren, allerdings wird die Apfelfüllung nach dem Auftauen etwas weicher. Friere sie am besten einzeln vor und verpacke sie dann luftdicht. Zum Servieren kurz im Ofen aufbacken.
Welche Gewürze passen außer Zimt dazu?
Eine kleine Prise Kardamom, gemahlene Nelken oder Ingwer passt sehr gut. Verwende zusätzliche Gewürze sparsam, damit der Apfelgeschmack nicht überdeckt wird.
Kann ich die Plätzchen ohne Meersalz servieren?
Ja, das grobe Meersalz ist optional. Es macht den Geschmack etwas moderner und hebt die Karamellnoten hervor, aber die Plätzchen schmecken auch ohne Salzflocken rund und aromatisch.
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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du Boskoop oder Elstar verwendet? Hast du zusätzlich Karamellsauce darübergegeben oder das Meersalz weggelassen?
Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Plätzchen für sich anpassen. Fragen sind ebenfalls willkommen – lass uns gemeinsam besser backen.

Zimt-Apfel-Plätzchen
- Total Time: 1 Stunde 7 Minuten
- Yield: 18 Plätzchen
Description
Diese Zimt-Apfel-Plätzchen sind weiche, zimtige Plätzchen mit einer saftigen Apfelfüllung, die wie kleiner Apfelkuchen im Keksformat schmeckt. Der zarte Teigrand, die karamelligen Apfelstücke und eine optionale Prise Meersalz machen sie perfekt für Herbst, Advent und gemütliche Kaffeepausen.
Ingredients
120 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
40 g Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
190 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
2 mittelgroße Äpfel
20 g Butter
35 g brauner Zucker
1 TL Zitronensaft
1 TL Zimt
1 Prise Muskatnuss
1 TL Speisestärke
1 EL Wasser
Grobes Meersalz nach Geschmack
Instructions
1. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
2. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Apfelwürfel mit braunem Zucker, Zitronensaft, Zimt, Muskatnuss und Salz 4 bis 5 Minuten anschmoren.
3. Speisestärke mit Wasser verrühren, zur Apfelmischung geben und kurz köcheln lassen, bis die Füllung leicht bindet. Danach vollständig abkühlen lassen.
4. Weiche Butter, braunen Zucker und Zucker cremig rühren.
5. Ei und Vanilleextrakt unterrühren.
6. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und kurz unter die Buttermasse rühren, bis ein weicher Teig entsteht.
7. Den Teig abdecken und 30 Minuten kalt stellen.
8. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
9. Teig zu Kugeln formen, auf das Blech setzen und in jede Kugel eine Mulde drücken.
10. Die abgekühlte Apfelfüllung in die Mulden geben.
11. Plätzchen 11 bis 13 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
12. Auf dem Blech 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und nach Wunsch mit grobem Meersalz bestreuen.
Notes
Kühle den Teig unbedingt vor dem Formen, damit die Plätzchen beim Backen nicht zu stark auseinanderlaufen und die Apfelmulde schön stabil bleibt.
- Prep Time: 25 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Category: Plätzchen
- Method: Backen
- Cuisine: Deutsch inspiriert
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 125 kcal
- Sugar: 10 g
- Sodium: 55 mg
- Fat: 6 g
- Saturated Fat: 4 g
- Unsaturated Fat: 2 g
- Trans Fat: 0 g
- Carbohydrates: 17 g
- Fiber: 1 g
- Protein: 2 g
- Cholesterol: 24 mg
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