Zimtsterne gehören zu den Weihnachtsklassikern, die sofort Gemütlichkeit auf den Tisch bringen. Ihr Duft nach Zimt, Mandeln und süßer Glasur erinnert an Adventsnachmittage, Kerzenlicht und frisch gefüllte Keksdosen. Außen zart glänzend, innen angenehm saftig, haben sie genau die Mischung aus Würze und Süße, die man in der kalten Jahreszeit besonders liebt.
Das Schöne an Zimtsternen ist ihre besondere Textur. Sie sind nicht trocken wie viele andere Weihnachtsplätzchen, sondern bleiben weich, aromatisch und herrlich nussig. Gerade die feine Eiweißglasur macht sie unverwechselbar und sorgt dafür, dass sie schon optisch sofort festlich wirken.
Warum sind Zimtsterne so beliebt?
Zimtsterne sind deshalb so beliebt, weil sie intensiv nach Weihnachten schmecken und zugleich eine besondere Konsistenz haben. Die Kombination aus gemahlenen Mandeln, Zimt und einer süßen Glasur macht sie aromatisch, weich und festlich zugleich. Außerdem sehen sie durch ihre Sternform besonders hübsch aus und eignen sich wunderbar zum Verschenken, Servieren oder für den Plätzchenteller.

Zutaten für Zimtsterne
Gemahlene Mandeln geben den Zimtsternen ihre saftige, leicht mürbe Struktur und sorgen für den typischen nussigen Geschmack.
Puderzucker süßt den Teig und ist außerdem unverzichtbar für die klassische weiße Glasur.
Eiweiß bindet die Masse, gibt Stabilität und ist die Grundlage für die glänzende Eiweißhaube.
Zimt ist das Herzstück des Aromas und verleiht den Plätzchen ihre warme, winterliche Würze.
Vanillezucker rundet den Geschmack ab und bringt eine milde, süße Tiefe ins Rezept.
Zitronensaft sorgt für Frische in der Glasur und balanciert die Süße angenehm aus.
Eine Prise Salz hebt die Aromen hervor und macht den Geschmack ausgewogener.
So bereitest du Zimtsterne zu
Schritt 1: Eiweiß steif schlagen
Schlage das Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif. Gib nach und nach den Puderzucker dazu, bis eine dicke, glänzende Masse entsteht. Ein kleiner Teil davon wird später als Glasur zurückbehalten.
Schritt 2: Trockene Zutaten einarbeiten
Mische gemahlene Mandeln, Zimt, Vanillezucker und eine Prise Salz in einer separaten Schüssel. Hebe die Mischung vorsichtig unter die Eiweißmasse, bis ein formbarer, leicht klebriger Teig entsteht.
Schritt 3: Teig kühlen
Forme den Teig zu einer flachen Platte, wickle ihn ein und lasse ihn im Kühlschrank ruhen. So lässt er sich später leichter ausrollen und ausstechen.
Schritt 4: Teig ausrollen
Bestäube die Arbeitsfläche großzügig mit Puderzucker oder lege den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier. Rolle ihn etwa 1 cm dick aus, damit die Zimtsterne schön saftig bleiben.
Schritt 5: Sterne ausstechen
Steche Sterne aus und setze sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Tauche den Ausstecher bei Bedarf zwischendurch in Puderzucker oder Wasser, damit der Teig nicht klebt.
Schritt 6: Mit Glasur bestreichen
Bestreiche die ausgestochenen Sterne vorsichtig mit der zurückbehaltenen Eiweißglasur. Achte darauf, dass die Glasur gleichmäßig verteilt ist und nicht zu stark an den Seiten herunterläuft.
Schritt 7: Schonend backen
Backe die Zimtsterne bei niedriger Temperatur, damit sie innen weich bleiben und die Glasur hell bleibt. Sie sollen eher trocknen als kräftig bräunen.
Schritt 8: Vollständig abkühlen lassen
Lasse die Zimtsterne nach dem Backen vollständig auf dem Blech oder einem Gitter auskühlen. Erst dann bekommen sie ihre ideale Konsistenz und lassen sich gut aufbewahren.
Servieren und Aufbewahren
Zimtsterne schmecken besonders gut zu Kaffee, Tee, heißer Schokolade oder Glühwein. Auf einem weihnachtlichen Gebäckteller kommen sie besonders schön zur Geltung, vor allem zusammen mit Vanillekipferln, Butterplätzchen oder Lebkuchen. Auch als kleines Mitbringsel in einer Keksdose oder Tüte sind sie eine wunderbare Idee.
Zur Aufbewahrung legst du die vollständig ausgekühlten Zimtsterne am besten in eine gut schließende Keksdose. Zwischen die Lagen kannst du Backpapier legen, damit die Glasur unversehrt bleibt. Kühl und trocken gelagert bleiben sie mehrere Tage bis etwa zwei Wochen angenehm weich und aromatisch.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Zimtsterne im Voraus backen?
Ja, Zimtsterne eignen sich sehr gut zum Vorbereiten. Sie schmecken oft sogar noch besser, wenn sie ein bis zwei Tage durchziehen konnten.
Warum klebt der Teig so stark?
Das ist bei Zimtstern-Teig ganz normal, weil er viel Eiweiß und Mandeln enthält. Mit Puderzucker, Backpapier und gut gekühltem Teig lässt er sich deutlich leichter verarbeiten.
Kann ich statt Mandeln auch Haselnüsse verwenden?
Ja, das ist möglich. Der Geschmack wird dadurch kräftiger und etwas rustikaler, aber ebenfalls sehr lecker.
Wie bleiben Zimtsterne innen weich?
Wichtig ist, sie nicht zu heiß und nicht zu lange zu backen. Eine sanfte Backtemperatur sorgt dafür, dass sie saftig bleiben.
Kann ich die Sterne einfrieren?
Ja, gut verpackt lassen sich Zimtsterne einfrieren. Vor dem Servieren solltest du sie langsam bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Was mache ich, wenn die Glasur zu flüssig ist?
Dann kannst du einfach noch etwas gesiebten Puderzucker einrühren, bis die gewünschte streichfähige Konsistenz erreicht ist.
Mehr Plätzchen-Ideen gefällig?
Wenn dir diese Zimtsterne gefallen, wirst du auch diese Favoriten lieben:
Vanillekipferl für zartes, buttriges Weihnachtsgebäck.
Haselnussmakronen für extra nussigen Genuss mit weichem Kern.
Lebkuchenherzen wenn du es würzig und besonders aromatisch magst.
Schokoladenplätzchen mit Zimt für eine winterliche Kombination aus Kakao und Gewürz.
Butterplätzchen mit Zuckerguss für einen klassischen Liebling zum Ausstechen und Verzieren.
Pin speichern + Ergebnisse teilen
📌 Speichere dieses Rezept auf deinem Pinterest-Board, damit du jederzeit darauf zurückkommen kannst.
Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du sie etwas dicker ausgerollt oder mit extra Zimt verfeinert? Vielleicht hast du auch einen Teil der Mandeln durch Haselnüsse ersetzt?
Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Fragen sind ebenfalls herzlich willkommen – lass uns gemeinsam festlich backen.

Zimtsterne
- Total Time: 1 Stunde 35 Minuten
- Yield: 30 Zimtsterne
Description
Weiche, aromatische Zimtsterne mit feiner Eiweißglasur sind ein echter Klassiker für die Weihnachtszeit. Sie schmecken herrlich nach Mandeln, Zimt und Vanille, bleiben innen angenehm saftig und sehen auf jedem Plätzchenteller besonders festlich aus.
Ingredients
2 Eiweiß
250 g Puderzucker
350 g gemahlene Mandeln
2 TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
Instructions
1. Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel steif schlagen.
2. Den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine dicke, glänzende Masse entsteht.
3. Etwa 4 EL der Eiweißmasse für die Glasur beiseitestellen.
4. Gemahlene Mandeln, Zimt, Vanillezucker und Salz in einer separaten Schüssel vermischen.
5. Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die Eiweißmasse heben.
6. Den Zitronensaft hinzufügen und alles zu einem formbaren, leicht klebrigen Teig verkneten.
7. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
8. Den Backofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
9. Die Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben oder den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen.
10. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
11. Die Sterne mit der zurückbehaltenen Eiweißglasur bestreichen.
12. Die Zimtsterne etwa 15 Minuten backen, sodass die Glasur hell bleibt und die Sterne innen weich bleiben.
13. Vollständig auskühlen lassen und erst dann luftdicht aufbewahren.
Notes
Für besonders saftige Zimtsterne den Teig nicht zu dünn ausrollen und die Plätzchen nur so lange backen, bis die Glasur trocken aussieht, aber keine Farbe annimmt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Category: Weihnachtsgebäck
- Method: Backen
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Zimtstern
- Calories: 85
- Sugar: 6 g
- Sodium: 8 mg
- Fat: 4 g
- Saturated Fat: 0,3 g
- Unsaturated Fat: 3,4 g
- Trans Fat: 0 g
- Carbohydrates: 9 g
- Fiber: 1 g
- Protein: 2 g
- Cholesterol: 0 mg
Keywords: Zimtsterne, Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsgebäck, Mandeln, Zimt


