Wirbelnde Weihnachtsplätzchen

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Bunte Wirbel, feiner Vanilleduft und ein zarter Mürbeteig – diese wirbelnden Weihnachtsplätzchen sehen aus wie kleine Zuckerstangen in Keksform. Sie sorgen sofort für gute Laune auf dem Plätzchenteller und sind ein echter Hingucker auf jeder Adventstafel.

Trotz ihres aufwendigen Aussehens sind die Plätzchen gar nicht so kompliziert, wie man denkt. Der Teig wird einfach eingefärbt, geschichtet, aufgerollt und in Scheiben geschnitten. So entsteht der typische Spiral-Effekt, der an bunte Zuckerlollis erinnert.


Wie bekommen Wirbelnde Weihnachtsplätzchen ihren bunten Strudel-Effekt?

Der Wirbel entsteht, indem du einen einfachen Mürbeteig in mehrere Portionen teilst, unterschiedlich einfärbst und die Schichten anschließend übereinanderlegst. Diese Teigplatte wird dann eng zu einer Rolle aufgewickelt, gut gekühlt und in Scheiben geschnitten. Beim Backen behalten die Scheiben ihre Spiralform – so wirken die Plätzchen, als würden sich Rot, Grün und der helle Teig fröhlich umeinander drehen.

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Zutaten für Wirbelnde Weihnachtsplätzchen

Butter
Sorgt für den zarten, mürben Biss und den typischen buttrigen Geschmack, der Weihnachtsplätzchen so unwiderstehlich macht.

Zucker
Kristallzucker gibt Süße und Struktur. Ein Teil davon kann vor dem Backen außen an der Teigrolle haften und sorgt für extra Glitzern.

Vanillezucker
Rundet die Süße aromatisch ab und gibt den Plätzchen eine feine, warme Vanillenote.

Ei und Eigelb
Binden den Teig, sorgen für eine schöne Farbe und machen ihn gut formbar, ohne dass er bröselt.

Salz
Eine kleine Prise Salz hebt die Aromen hervor und verhindert, dass die Plätzchen nur süß schmecken.

Weizenmehl
Bildet die Grundlage des Mürbeteigs und sorgt für Stabilität, damit die Spiralen beim Schneiden nicht auseinanderfallen.

Backpulver
Gibt den Plätzchen einen minimalen Lift, damit sie nicht zu dicht und fest werden.

Zitronenabrieb (optional)
Bringt eine frische, leichte Zitrusnote ins Aroma – perfekt als Kontrast zur Süße.

Rote und grüne Lebensmittelfarbe (am besten Gel)
Sorgt für die leuchtenden Weihnachtsfarben und einen klaren Wirbel-Effekt im Teig.

Feiner Zucker zum Wälzen
Lässt die Plätzchen an der Oberfläche glitzern und verstärkt den Zuckerlolli-Look.

Milch (optional)
Kann bei Bedarf verwendet werden, um den Teig minimal geschmeidiger zu machen, falls er sich zu trocken anfühlt.


So bereitest du Wirbelnde Weihnachtsplätzchen zu

Schritt 1 – Mürbeteig anrühren

Butter in Würfeln und Zucker mit Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine cremig rühren, bis die Masse hell und luftig ist. Ei, Eigelb und die Prise Salz hinzufügen und weiterschlagen, bis alles gut verbunden ist.

Schritt 2 – Trockene Zutaten einarbeiten

Mehl mit Backpulver (und nach Wunsch Zitronenabrieb) mischen und in zwei bis drei Portionen zur Butter-Ei-Masse geben. Nur so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht – zu langes Kneten macht den Mürbeteig zäh.

Schritt 3 – Teig aufteilen und einfärben

Den Teig in drei möglichst gleich große Portionen teilen. Eine Portion bleibt naturfarben. Die zweite mit roter, die dritte mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben und jeweils kurz durchkneten, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist. Jede Teigportion zu einer flachen Scheibe drücken, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Schritt 4 – Teigschichten ausrollen

Die drei Teigplatten nacheinander auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu gleich großen Rechtecken von etwa 3–4 mm Dicke ausrollen. Überschüssige Ränder mit einem Messer gerade schneiden, damit die Schichten sauber aufeinanderpassen.

Schritt 5 – Schichten stapeln und aufrollen

Die grüne Platte vorsichtig auf die naturfarbene legen, dann die rote darüber. Die Schichten leicht andrücken, damit keine Luftblasen entstehen. Nun die lange Seite der Teigplatte verwenden und den Teig straff zu einer Rolle aufrollen, sodass eine Schneckenform entsteht. Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank oder kurz im Gefrierfach ruhen lassen.

Schritt 6 – In Zucker wälzen und Scheiben schneiden

Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die gut durchgekühlte Teigrolle aus der Folie nehmen, rundum in feinem Zucker wälzen und mit einem scharfen Messer in etwa 0,7–1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit etwas Abstand auf die Bleche legen.

Schritt 7 – Wirbelnde Weihnachtsplätzchen backen

Die Plätzchen nacheinander 8–10 Minuten backen, bis die Ränder gerade anfangen, goldgelb zu werden, die Oberfläche aber noch hell ist. Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen zunächst auf dem Blech, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Servieren und Aufbewahren

Wirbelnde Weihnachtsplätzchen machen sich hervorragend auf bunten Plätzchentellern, als Geschenk aus der Küche oder als farbenfroher Hingucker auf Kindergeburtstagen im Winter. Besonders schön sehen sie in einer Dose mit Butterplätzchen, Zimtsternen und Schokokipferln aus.

In einer gut schließenden Blechdose, kühl und trocken gelagert, bleiben die Plätzchen etwa 2–3 Wochen frisch und aromatisch. Lagere sie am besten getrennt von sehr aromatischen Sorten wie Lebkuchen, damit der feine Vanillegeschmack nicht überdeckt wird.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich andere Farben als Rot und Grün verwenden?

Ja, du kannst jede beliebige Lebensmittelfarbe verwenden. Pastelltöne passen zum Frühling, kräftige Blau- oder Violetttöne zu Kinderpartys. Wichtig ist nur, Gel- oder Pastenfarben zu benutzen, damit der Teig nicht zu weich wird.

Was mache ich, wenn der Teig beim Ausrollen reißt?

Reißt der Teig, ist er meist zu kalt oder zu trocken. Lass ihn ein paar Minuten bei Raumtemperatur liegen und knete ihn kurz durch. Falls nötig, einen Teelöffel Milch einarbeiten, bis der Teig wieder geschmeidig ist.

Wie verhindere ich, dass die Spiralen beim Schneiden verformen?

Die Teigrolle muss sehr gut durchgekühlt sein – am besten legst du sie 20–30 Minuten ins Gefrierfach, bevor du sie schneidest. Verwende außerdem ein sehr scharfes Messer und drücke die Scheiben eher mit einer Sägebewegung ab, statt stark zu drücken.

Kann ich die Wirbelnden Weihnachtsplätzchen vorbereiten und einfrieren?

Ja, du kannst die ungebackene Teigrolle gut verpackt einfrieren und bei Bedarf im Kühlschrank antauen lassen, bis sie sich gut schneiden lässt. Auch die fertig gebackenen Plätzchen lassen sich einfrieren; sie sollten dann langsam bei Raumtemperatur auftauen.

Funktioniert das Rezept auch ohne Ei?

Du kannst das Ei durch 2–3 Esslöffel pflanzliche Milch und 1 Esslöffel Stärke ersetzen. Die Textur wird etwas anders, aber die Plätzchen bleiben schön mürbe. Achte darauf, den Teig gut zu kühlen, da er ohne Ei etwas empfindlicher ist.


Mehr Weihnachtsplätzchen-Ideen gefällig?

Wenn dir diese Wirbelnden Weihnachtsplätzchen gefallen, wirst du auch diese festlichen Favoriten lieben:

  • Vanillekipferl mit extra viel echter Vanille für klassischen Genuss.
  • Zimtstern-Schnitten, wenn du den würzigen Mandelgeschmack liebst, aber es gern unkompliziert magst.
  • Schoko-Crinkle-Cookies mit weichem Kern und winterlichem Kakao-Aroma.
  • Orangen-Butterplätzchen mit Zuckerguss für eine fruchtige Zitrusnote.
  • Gewürz-Spekulatius-Kekse, die beim Backen die ganze Küche nach Weihnachten duften lassen.

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Und erzähle mir unbedingt, wie deine Version geworden ist: Hast du andere Farben ausprobiert? Glitzerschnee, Streusel oder Schokolade ergänzt? Ich freue mich immer zu hören, wie ihr die Rezepte in eurer Küche anpasst. Fragen sind selbstverständlich auch willkommen – lass uns gemeinsam noch schönere Plätzchenteller zaubern.


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Wirbelnde Weihnachtsplätzchen


  • Author: Emily Carter
  • Total Time: 2 Stunden 40 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen

Description

Wirbelnde Weihnachtsplätzchen verbinden zarten Vanille-Mürbeteig mit leuchtend roten und grünen Spiralen – perfekte Hingucker auf jedem Adventsteller, die trotz ihres ausgefallenen Looks überraschend einfach zuzubereiten sind.


Ingredients

250 g weiche Butter

180 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei Größe M

1 Eigelb Größe M

1 Prise Salz

350 g Weizenmehl Type 405

1 TL Backpulver

Abrieb von 1 Bio-Zitrone optional

rote Lebensmittelfarbe Gel

grüne Lebensmittelfarbe Gel

3 EL feiner Zucker zum Wälzen

12 EL Milch optional


Instructions

1. Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer cremig rühren, bis die Masse hell und luftig ist.

2. Ei, Eigelb und die Prise Salz zur Butter-Zucker-Masse geben und weiterrühren, bis alles gut miteinander verbunden ist.

3. Mehl mit Backpulver und nach Wunsch Zitronenabrieb mischen, in 2–3 Portionen zur Butter-Ei-Masse geben und nur so lange kneten, bis ein glatter Mürbeteig entsteht. Bei Bedarf 1–2 EL Milch hinzufügen, falls der Teig zu trocken wirkt.

4. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen. Eine Portion natur lassen, eine mit roter und eine mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben und jeweils kurz durchkneten, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.

5. Jede Teigportion zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

6. Die drei Teigscheiben nacheinander auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu gleich großen Rechtecken von ca. 3–4 mm Dicke ausrollen und die Ränder bei Bedarf gerade schneiden.

7. Die naturfarbene Platte auf die Arbeitsfläche legen, die grüne vorsichtig darauflegen und leicht andrücken, anschließend die rote Platte darüberlegen und wiederum leicht andrücken.

8. Die geschichtete Teigplatte von der langen Seite her straff zu einer Rolle aufrollen, sodass eine dichte Schnecke entsteht. Die Rolle fest in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank oder 30–40 Minuten im Gefrierfach kühlen.

9. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

10. Die gut durchgekühlte Teigrolle aus der Folie nehmen, rundum in feinem Zucker wälzen und mit einem sehr scharfen Messer in ca. 0,7–1 cm dicke Scheiben schneiden.

11. Die Teigscheiben mit etwas Abstand auf den vorbereiteten Blechen verteilen, da sie beim Backen leicht aufgehen.

12. Die wirbelnden Weihnachtsplätzchen nacheinander 8–10 Minuten backen, bis die Ränder eben beginnen zu bräunen, die Oberfläche aber noch hell ist.

13. Bleche aus dem Ofen nehmen, die Plätzchen ein paar Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

14. Nach dem Auskühlen in Blechdosen luftdicht verpacken und kühl sowie trocken lagern.

Notes

Ein besonders sauberer Wirbel gelingt, wenn die Teigrolle vor dem Schneiden 20–30 Minuten im Gefrierfach angefroren wird – so lassen sich gleichmäßige Scheiben schneiden, ohne dass die Spirale zusammengedrückt wird.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Category: Weihnachtsplätzchen
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 7
  • Sodium: 30
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3.8
  • Unsaturated Fat: 2
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 14
  • Fiber: 0.4
  • Protein: 1.6
  • Cholesterol: 27

Keywords: Weihnachten, Plätzchen, Mürbeteig, Wirbel, bunt

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