Ein gutes Lammcurry ist wohlig wärmend, leicht cremig und voll mit tiefen Gewürzaromen. Zart geschmorte Lammwürfel baden in einer reichhaltigen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und harmonisch abgestimmten indisch inspirierten Gewürzen. Dieses Gericht bringt dir Restaurantgefühl direkt an den heimischen Esstisch.
Besonders schön: Lammcurry lässt sich hervorragend vorbereiten, wird beim Aufwärmen oft sogar noch besser und passt perfekt zu Reis, Naan oder einfach nur einem Stück frischem Fladenbrot. Ob fürs Wochenendessen mit Freunden oder als gemütliches Familiengericht – dieses Lammcurry macht satt, glücklich und duftet fantastisch.
Welches Lammfleisch eignet sich am besten für Lammcurry?
Am besten verwendest du ein Stück aus der Keule oder Schulter, das leicht marmoriert ist. Diese Stücke enthalten genug Bindegewebe und Fett, um beim Schmoren herrlich zart zu werden und gleichzeitig viel Geschmack an die Sauce abzugeben. Mageres Fleisch wie Lammfilet wäre hier eher ungeeignet, da es bei der längeren Garzeit schnell trocken werden kann.

Zutaten für Lammcurry
Lammfleisch – Der Star des Gerichts. Stücke aus Keule oder Schulter bringen intensiven Geschmack und werden beim Schmoren schön butterzart.
Zwiebeln – Sorgen für Süße und Tiefe in der Sauce. Sie werden angebraten, bis sie leicht gebräunt sind und so die Basis für das Aroma legen.
Knoblauch – Gibt eine herzhafte, würzige Note und unterstützt die Gewürze im Hintergrund.
Frischer Ingwer – Bringt eine angenehme Schärfe und Frische, die das Gericht lebendig macht und wunderbar mit Lamm harmoniert.
Ghee oder Pflanzenöl – Dient zum Anbraten von Fleisch und Gewürzen. Ghee bringt zusätzlich ein leicht nussiges Butteraroma.
Currypulver – Die Gewürzmischung bildet das Herz der Sauce und liefert typischen Currygeschmack.
Garam Masala – Eine warme Gewürzmischung, die zum Schluss dazugegeben wird und Tiefe und Komplexität verstärkt.
Kreuzkümmel (gemahlen) – Sorgt für eine erdige, leicht nussige Note, wie man sie aus vielen indischen Gerichten kennt.
Koriander (gemahlen) – Ergänzt Kreuzkümmel perfekt und bringt eine dezente Zitrusfrische ins Curry.
Chiliflocken oder Chilipulver – Verleiht dem Lammcurry die gewünschte Schärfe. Menge nach persönlichem Geschmack anpassen.
Tomatenmark – Konzentrierte Tomatenpower für Farbe, Säure und Tiefe.
Stückige Tomaten (aus der Dose oder frisch) – Bauen die Basis der Sauce auf, bringen Fruchtigkeit und eine leichte Säure, die das Fett des Lamms ausbalanciert.
Kokosmilch oder Sahne – Macht die Sauce cremig und rundet die Schärfe ab. Kokosmilch sorgt für ein leicht exotisches Aroma, Sahne für Extra-Cremigkeit.
Wasser oder Lammfond – Zum Schmoren; sorgt dafür, dass das Fleisch weich wird und die Sauce schön sämig einkochen kann.
Salz und schwarzer Pfeffer – Unverzichtbar, um alle Aromen auszubalancieren.
Zucker oder Honig – Ein kleiner Hauch Süße gleicht die Säure der Tomaten aus und macht das Curry harmonischer.
Limettensaft – Bringt am Ende Frische und hebt die Gewürze noch einmal hervor.
Frischer Koriander – Wird zum Servieren über das Curry gestreut und sorgt für Farbe und ein frisches Kräuteraroma.
Grüne Chilischote – Optional für alle, die es extra scharf mögen; kann im Ganzen mitgeschmort oder fein gehackt zugegeben werden.
So bereitest du Lammcurry zu
Schritt 1 – Lamm vorbereiten
Das Lammfleisch in mundgerechte Würfel schneiden und mit Küchenpapier trocken tupfen. Größere Fettstücke nach Wunsch entfernen, ein wenig Fett darf gerne dranbleiben, da es später Geschmack in die Sauce bringt.
Schritt 2 – Zwiebel-Ingwer-Basis anrösten
Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch und Ingwer hacken oder reiben. Ghee oder Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze goldbraun anschwitzen. Dann Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz mitrösten, bis es duftet, aber nicht dunkel wird.
Schritt 3 – Gewürze wecken
Currypulver, gemahlenen Kreuzkümmel, Koriander und Chiliflocken in den Topf geben und unter Rühren 30–60 Sekunden mitrösten. So entfalten die Gewürze ihr volles Aroma und geben Farbe und Duft an die Basis ab.
Schritt 4 – Tomaten und Flüssigkeit hinzufügen
Tomatenmark einrühren und kurz anrösten. Anschließend die stückigen Tomaten, Wasser oder Lammfond hinzugeben und alles gut vermischen. Die Sauce einmal aufkochen lassen.
Schritt 5 – Lamm schmoren
Die Lammwürfel in die Sauce geben, salzen und pfeffern. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Curry bei leicht geöffnetem Deckel 45–60 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch schön zart ist. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Schritt 6 – Cremigkeit und Feinschliff
Kokosmilch oder Sahne einrühren und weitere 5–10 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce die gewünschte Sämigkeit hat. Zum Schluss Garam Masala und Zucker oder Honig einrühren, mit Limettensaft abschmecken und bei Bedarf noch einmal mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Schritt 7 – Anrichten
Das Lammcurry vom Herd nehmen, kurz ruhen lassen und mit frisch gehacktem Koriander und nach Wunsch in Scheiben geschnittenen grünen Chilischoten bestreuen. Heiß servieren.
Servieren und Aufbewahren
Lammcurry schmeckt am besten, wenn es mit einer stärkehaltigen Beilage kombiniert wird, die die aromatische Sauce gut aufnimmt. Klassisch sind Basmatireis, Naanbrot oder auch einfache Kartoffeln. Ein frischer Gurken-Joghurt (Raita) oder ein schneller Tomatensalat bringen zusätzliche Frische auf den Teller.
Übrig gebliebenes Lammcurry lässt sich hervorragend aufbewahren. Im Kühlschrank hält es sich gut abgedeckt 2–3 Tage und kann in Topf oder Mikrowelle behutsam wieder erwärmt werden – oft schmeckt es am zweiten Tag sogar noch intensiver. Zum Einfrieren das Curry komplett abkühlen lassen, in luftdichte Behälter füllen und bis zu 3 Monate einfrieren. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und langsam erwärmen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Lammcurry auch im Voraus zubereiten?
Ja, Lammcurry eignet sich perfekt zum Vorbereiten. Du kannst es problemlos am Vortag kochen und im Kühlschrank durchziehen lassen. Beim erneuten Erwärmen einfach bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen und bei Bedarf einen Schluck Wasser oder Kokosmilch ergänzen, falls die Sauce zu dick geworden ist.
Welche Beilagen passen besonders gut zu Lammcurry?
Basmatireis, Naan, Chapati oder auch fluffiger Jasminreis passen wunderbar. Wenn du es etwas leichter möchtest, kannst du das Curry zusätzlich mit einem Gurkensalat, Blattsalat oder einem Joghurt-Dip servieren.
Kann ich statt Kokosmilch auch etwas anderes verwenden?
Ja, du kannst die Kokosmilch durch Schlagsahne, Crème fraîche oder eine pflanzliche Kochcreme ersetzen. Achte nur darauf, diese nicht zu stark zu kochen, damit sie nicht ausflockt.
Wie passe ich die Schärfe des Lammcurrys an?
Die Schärfe bestimmst du über die Menge an Chili und die Art des Currypulvers. Verwende für eine milde Variante ein mildes Currypulver und nur wenig Chili, für mehr Schärfe kannst du zusätzlich frische grüne Chilischoten oder extra Chilipulver verwenden.
Kann ich Lammcurry auch im Slow Cooker zubereiten?
Ja, dafür zunächst Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Gewürze in einer Pfanne anbraten, dann alles mit Tomaten und Flüssigkeit in den Slow Cooker geben und auf „Low“ etwa 6–8 Stunden garen, bis das Fleisch weich ist. Kokosmilch und Garam Masala erst gegen Ende einrühren.
Lässt sich Lammcurry auch mit anderen Fleischsorten kochen?
Auf jeden Fall. Du kannst das Lamm durch Rind, Huhn oder auch Kichererbsen für eine vegetarische Variante ersetzen. Beachte jedoch, dass sich die Garzeit je nach Fleischsorte etwas verändert.
Mehr Curry-Ideen gefällig?
Wenn dir dieses Lammcurry gefällt, wirst du auch diese aromatischen Varianten lieben:
- Cremiges Butter-Chicken-Curry mit leicht tomatiger Sauce.
- Rotes Kokos-Curry mit Gemüse und Hähnchen für alle, die es gerne etwas schärfer mögen.
- Kichererbsen-Spinat-Curry als wärmende, vegetarische Alternative.
- Schnelles Kokos-Gemüse-Curry für Feierabende, an denen es trotzdem besonders schmecken soll.
- Linsencurry (Dal) mit gerösteten Gewürzen für maximalen Wohlfühlfaktor.
Pin speichern + Ergebnisse teilen
📌 Speichere dieses Lammcurry auf deinem Pinterest-Board oder in deiner Rezept-Sammlung, damit du jederzeit darauf zurückgreifen kannst.
Und lass mich wissen, wie deine Version geworden ist: Hast du es extra scharf gemacht, weniger Chili verwendet oder eine andere Beilage gewählt? Vielleicht hast du zusätzliches Gemüse hineingeschmuggelt oder mit einer anderen Milchvariante experimentiert.
Ich freue mich immer zu hören, wie andere dieses Lammcurry an ihren Geschmack anpassen. Fragen sind natürlich auch willkommen – lass uns gemeinsam besser kochen und genießen.

Lammcurry – Aromatisches Curry mit zartem Lamm
- Total Time: 80
- Yield: 4 Portionen
Description
Dieses aromatische Lammcurry vereint zart geschmorte Lammwürfel mit einer würzigen, tomatenbasierten Sauce, die durch Kokosmilch wunderbar cremig wird – perfekt für gemütliche Abende und ideal, um es mit Reis oder fluffigem Naanbrot zu genießen.
Ingredients
800 g Lammkeule ohne Knochen, in Würfeln
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
20 g frischer Ingwer, fein gehackt oder gerieben
2 EL Ghee oder neutrales Pflanzenöl
2 EL Currypulver (mild oder mittelscharf)
1 TL Garam Masala
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Koriander, gemahlen
0.5 TL Chiliflocken oder Chilipulver (nach Geschmack)
2 EL Tomatenmark
400 g stückige Tomaten (Dose)
250 ml Kokosmilch
200 ml Wasser oder Lammfond
1 TL Salz (oder nach Geschmack)
0.5 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 TL Zucker oder Honig (optional, zum Abrunden)
1 Limette, Saft
2 EL frischer Koriander, gehackt
1 grüne Chilischote, in Ringen (optional)
Instructions
1. Lammkeule in mundgerechte Würfel schneiden, grobe Sehnen und überschüssiges Fett entfernen und das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen.
2. Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch und Ingwer hacken oder reiben. Ghee oder Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten.
3. Knoblauch und Ingwer zugeben und 1–2 Minuten mitrösten, bis alles duftet, dabei darauf achten, dass nichts anbrennt.
4. Currypulver, Kreuzkümmel, Koriander und Chiliflocken hinzufügen und unter Rühren 30–60 Sekunden mitrösten, damit sich die Gewürzaromen voll entfalten.
5. Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen, dann die stückigen Tomaten und das Wasser oder den Lammfond hinzufügen und alles gut verrühren.
6. Die Lammwürfel in die Sauce geben, mit Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und dann bei kleiner Hitze 45–60 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch weich und zart ist; zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen.
7. Kokosmilch einrühren und das Curry weitere 5–10 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Sauce cremig und sämig ist.
8. Garam Masala und Zucker oder Honig zugeben, gut verrühren und das Lammcurry mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
9. Kurz ruhen lassen, dann mit frischem Koriander und nach Wunsch mit grüner Chili bestreuen und heiß mit Reis oder Naan servieren.
Notes
Für besonders zartes Lamm das Curry lieber etwas länger bei niedriger Hitze schmoren lassen und die Flüssigkeitsmenge bei Bedarf mit etwas Wasser oder Fond anpassen – langsam gegartes Fleisch wird deutlich saftiger und aromatischer.
- Prep Time: 20
- Cook Time: 60
- Category: Hauptgericht, Curry
- Method: Kochen
- Cuisine: Indisch-inspiriert
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 520
- Sugar: 6
- Sodium: 650
- Fat: 34
- Saturated Fat: 18
- Unsaturated Fat: 14
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 14
- Fiber: 3
- Protein: 32
- Cholesterol: 115
Keywords: Lammcurry, Curry, Lamm, Indisch, Hauptgericht


